20 Jahre beautypress


20 Jahre beautypress: Die Erfolgsgeschichte

Als Pionier unter den PR-Portalen ist beautypress heute europaweit ein renommierter Branchenprimus. Keineswegs ein Erfolg über Nacht, sondern das Ergebnis von 20 Jahren unbeirrter Aufbauarbeit und konsequenter Orientierung an den Bedürfnissen von Kosmetikmarken und der berichtenden Fach- und Publikumspresse. Ein Rückblick auf mutige Anfänge, vorausschauende Expansion und rasantes Wachstum.

 

Ihre Idee eines Full-Service-Angebots für die digitale Public Relations von Beauty-Brands fand Gabriele Fuchs zwar „ziemlich genial“, damals im Sommer 1999. Doch was wäre, wenn sie mit dieser Meinung allein bliebe, wenn kein Kunde für eine digitale Pressemappe mit Bilddatenbank auf beautypress.de würde bezahlen wollen? Immerhin würde die visionäre Gründerin in eine professionelle IT-Infrastruktur investieren und viele Bausteine exklusiv für sie und ihr Projekt programmieren lassen müssen. Schließlich wischte sie die Zweifel beiseite, der Glaube in ihr Konzept überwog. Und die Gewissheit, wie sehr sie sich ärgern würde, sollte jemand anderer diesen Einfall später realisieren.

Unschlüssig, welcher Anbieter mit seiner Kalkulation für eine Datenbank mit Login-Seite übertrieb oder reell rechnete, half das Glück Gabriele Fuchs bei der Auswahl ihrer Mitstreiter. Sie traf zwei Brüder, die sich ebenfalls gerade mit einer IT-Firma selbstständig machten. Mit ihnen setzte sie das erste Portal um. In einer ganz simplen ersten statischen Version – aufgehübscht von einer Werbeagentur, die sie gut kannte. Es gab eine Homepage, eine Menüstruktur und zwei, drei Einzelseiten, die sich dahinter verbargen. Damit fuhr die Start-up-Unternehmerin zu ersten Gesprächen mit ihren besten Branchenkontakten.

Klar, es habe Skeptiker gegeben, denen der Mehrwert so eines PR-Portals für ihre Öffentlichkeitsarbeit und Produktpromotion nicht wirklich eingeleuchtet habe. Aber eben gleich zwei große Marken, die an Gabriele Fuchs’ innovative Idee glaubten: Lancaster (heute Teil von COTY) und Oral-B (heute Teil von Procter & Gamble) waren unter den ersten Kunden von beautypress. Mit diesen Zusagen im Gepäck setzte sie ihre Roadshow fort und sprach zuerst bei den prestigeträchtigsten Luxusmarken vor. Im ersten Jahr nach dem technisch erstaunlich reibungslosen Start am 1. Januar 2000 – mit genau 128 Journalisten als Early Adopters im E-Mail-Verteiler – bot das Markenportfolio von beautypress bereits Produktnews zu 35 Marken.

Die Zahl der eingeloggten Redakteure und Freelancer wuchs über die Folgejahre ebenso sprunghaft, auf aktuell über 2.600 User in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass Gabriele Fuchs ihr Portal beautypress mitten in die platzende Dotcom-Blase gründete. Der Neue Markt lag am Boden, Investoren der Big Player und Start-ups der New Economy hatten gigantische Summen verloren. Bei beautypress standen die Zeichen dennoch auf Wachstum – ein sicheres Indiz dafür, dass ein real existierendes Bedürfnis der Branche befriedigt und ein echtes Problem gelöst wurde. Waren 2004 bereits um die 900 Medienschaffende auf dem Portal aktiv und nutzten es eifrig für ihre Arbeit, sah sich Gabriele Fuchs jedoch erst ein Jahr darauf so richtig „over the hump“, über den ökonomischen Berg. „Da wusste ich dank weiterer gewonnener Kunden und des konstant riesigen Zuspruchs, dass wir die Projektphase hinter uns gelassen und ein veritables Business hatten“, erinnert sie sich.

Priorität hatte für die Gründerin stets der Blick nach vorn, konsequent reinvestierte sie bis zu 15 Prozent des Umsatzes in ihre Internet-Company, um nie den Anschluss an Webtrends und Technologien zu verlieren. Eine neue Suchmaschine musste her, immer neue Services und Features, ein Lifting für die Optik, eine vereinfachte Menüstruktur … Mit gestiegener Bilderzahl ächzte irgendwann die Datenbank, die zudem für weitere Sprachen nicht geeignet war, unter der Last. Also musste auch hier eine potentere Alternative her, speziell auf beautypress zugeschnitten. Diese zielstrebige Investitionsbereitschaft zahlte sich über die Jahre immer wieder aus. Und aus der „Was wäre, wenn …?“-Idee wurde Stück für Stück ein internationales Portalunternehmen.

2006 durchbrach beautypress.de erstmals die Grenze von 250 vertretenen Marken (aktuell über 380), darunter gleichsam große Konzerne, etablierte Mittelständler, Nischenmarken und Messen wie auch Verbände. 2007 ging dann die Portal-Schwester livingpress an den Start, die Mobiliar, Dekoratives und Wohntrends recherchierbar macht. 2008 folgte die Seite medicalpress für apothekenpflichtige Produkte und Arzneimittel sowie 2013 das deutsche Modeportal fashionpress.de.