Pressebilder


Tipps für erfolgreiche Pressebilder

Redaktionen verwenden ganz unterschiedliche Fotos für ihren redaktionellen Teil. So nutzen sie Fotos in Form von Composing (mehrere, digital zusammengestellte Gegenstände), als Mood-Bild („Stimmungsbild mit emotionaler Ansprache) oder als Freisteller (reines Produkt). Eine spezielle Kategorie sind die sogenannten Anwendungsbilder mit einem Model, die in einem redaktionellen Kontext veröffentlicht werden.

Seit dem Launch unserer ersten PR-Datenbank im Januar 2000 haben sich die Anforderungen an die Pressebilder ziemlich stark verändert. Dabei ist es natürlich ein Unterschied, ob Print- oder Onlinemedien das Foto einsetzen. In den nachfolgenden Erfolgstipps erfahren Sie, was Sie bei Ihrem Fotomaterial beachten müssen, um Journalisten auf der Suche nach Bildern für ihre neue Story zu begeistern. Schon beim Shooting sollten Sie wissen, welche Medien die Hauptzielgruppe sind, um das richtige Fotomaterial anzubieten und entsprechend hohe Veröffentlichungsraten zu erreichen.

Je exklusiver und imageträchtiger ein Titel ist, desto eher nutzt er nur selbst fotografierte Bilder. Dies ist vor allem im redaktionellen Umfeld so, das den künstlerischen Anspruch des Blattes unterstreicht. Durch Budgetkürzungen ist jedoch auch hier eine Tendenz erkennbar, echte Freisteller in guter Qualität zu nutzen. So finden sich immer mehr Seiten in den Magazinen, die rein aus Freistellerfotos zusammengesetzt werden und teils auch ressortübergreifend sind. So werden Beautystrecken mit Einzelteilen und den dazu passenden Mode-Accessoires oder vice versa immer beliebter.

Fazit: Freisteller der Produkte sind ein Muss – sie werden von allen Redaktionen genutzt, um eigene Fotoshootings zu vermeiden.

                           Freisteller Pressebilder

Wöchentliche Titel haben ein sehr begrenztes Fotobudget und waren schon immer auf Fremdmaterial angewiesen. Neben Fotodatenbanken, die ihr Budget belasten, sind sie daher seit Jahren verstärkt auf der Suche nach kostenlosem Material. Dabei nutzen sie Composings, also z.B. ein Pflegeprodukt, das neben einer Frucht oder Blume platziert ist, um die Seiten abwechslungsreicher und „bunter“ zu gestalten. Ihre Downloadquote in unseren Datenbanken, also das Verhältnis von 100 Pageviews zu den Datendownloads, hat sich von 55 % (2007) auf 78 % (2013) erhöht.

Fazit: Wer Wochentitel und Yellow Press als Zielgruppe hat, braucht neben Freistellern auch Composings, damit die Seiten bunt und attraktiv bleiben.

                                  Pressebild

Während die Hochglanztitel und die großen Blätter ihre Beautyseiten mit Models selbst produzieren, hat die überwiegende Anzahl der Medien diese Möglichkeiten nicht. Um Kosten zu sparen, setzen sie ihre Seiten aus Anwendungsfotos mit unterschiedlichen Modellen und diversen Fotoquellen zusammen. Das kann jedoch manchmal "zusammengewürfelt" aussehen. Daher sind fast alle Titel aus der Tagespresse, den Boulevardblättern oder den Wochentiteln interessiert an redaktionell geschossenem Fotomaterial mit einer stimmigen Story. Diese sogenannten Fotostorys erzielen auf unserem Portal regelmäßig die höchsten Downloadquoten. Eine Entwicklung, die über die Jahre konstant angestiegen ist: Inzwischen erzielen die Spitzenreiter mit ihren Fotos insgesamt beinahe doppelt so hohe Downloadquoten wie Seitenaufrufe. 25 % der Suchanfragen seitens der Yellow Press betreffen Fotostorys.

Fazit: Fotostorys selbst zu schießen und anzubieten lohnt sich, da sie häufig abgedruckt und verwendet werden.
       Anwendungsbild Pressebild

Viele Firmen möchten sich über künstlerische Fotos, die mit Licht und Schatten oder anderweitigen Stilmitteln arbeiten, differenzieren, um damit die Einzigartigkeit oder die Qualität hervorzuheben. Sie gehen damit aber das Risiko ein, dass sie nicht den Geschmack des einzelnen Blattmachers oder den Stil der Fotoredaktion treffen und damit nicht ins Blatt kommen.

Fazit: Künstlerische Fotos kann nicht jede Redaktion verwenden. Sie werden daher weit weniger häufig veröffentlicht.

Bei der riesigen Menge an Fotomaterial, mit der die Redaktionen ungefragt überschwemmt werden, haben sie nicht nur ein Mailserver-, sondern auch ein Archivierungs- und Platzproblem. Sie verlieren rasch den Überblick über aktuelles Material, Zuordnung zum entsprechenden Text und der Quelle. Daher fragen sie ständig neu bei den PR-Teams an, wenn sie ein Foto brauchen, da es im Fall der Fälle gerade nicht zu finden ist.

Fazit: CDs oder Sticks gehen häufig "unter" oder verloren – das ist nicht nur teuer, sondern auch umweltbelastend und wird in den Redaktionen zunehmend abgelehnt. Digitale Datenbanken führen dabei schnell und direkt zum Ziel.

Digitaler Versand von Fotomaterial und Pressemitteilungen hat in den letzten Jahren so dramatisch zugenommen, dass sich die Redaktionen kaum noch der ungefragt zugemailten Datenflut erwehren können. Sie verstopfen die Postfächer, sind echte Zeitfresser und helfen den Journalisten nicht wirklich, ihre Arbeit schneller und zielführender zu erledigen. Sie lassen sich nur zeitaufwändig archivieren und sind nur eingeschränkt suchfähig.

Fazit: Anhänge mit hochauflösendem Fotomaterial sind immer mehr verpönt.

Digitale Datenbanken ermöglichen den Redaktionen eine zielführende und schnelle Recherche und unterstützen ihren Redaktionsalltag optimal. Sie sind das mit Abstand beliebteste Recherchemedium – sofern sie folgende Kriterien erfüllen:

• werbefrei
• passwortgeschützt, nur für Pressezwecke nutzbar
• kostenlose Verwendung des Fotomaterials in hi- und low-res mit Nutzungsrecht (Copyright)
• optimale, einfache Suchfunktion nach Bildern und Texten
• großes Markenportfolio und Brancheninformationen

Fazit: Der höchste Traffic und die meisten Downloads werden über Branchenportale erzielt – damit sind sie die effizienteste Art der Verbreitung und Archivierung digitaler Daten.